Fichtenborkenkäfer – Gefahr für den Wald
- Startseite
- Garten-Tipps
- Fichtenborkenkäfer – Gefahr für den Wald
Inhaltsverzeichnis
Fichtenborkenkäfer - Gefahr für den Wald
Fraßgänge an der Rinde, erhöhter Fall von verfärbten Nadeln, Bohrmehlspuren am Holz und vermehrter Harzaustritt – all diese Anzeichen an einer Fichte lassen nur eine Schlussfolgerung zu: Borkenkäferbefall. Die kleinen Käfer zählen zur Kategorie der gefährlichsten Schädlinge für die Forstwirtschaft.
Welche Arten von Borkenkäfern Ihren Fichtenbestand bedrohen und was Sie dagegen tun können, wissen wir von gartentyp.
Welche Borkenkäfer befallen meine Fichte?
Die beiden Fichtenborkenkäfer-Arten, die eine erhöhte Gefahr für Ihren Baumbestand darstellen, sind der Buchdrucker und der Kupferstecher. Der Buchdrucker nistet sich hierbei unter der Borke von Fichten ein, wohingegen der Kupferstecher die Rinde von jungen Fichten oder Fichtenkronen bevorzugt. Normalerweise werden ausschließlich kranke oder absterbende Bäume zum Opfer von Fichtenborkenkäfern. Anhaltende Trockenheit wie auch ein weitläufiges Gebiet von Fichtenwäldern, begünstigen jedoch die Vermehrung beider Fichten Borkenkäfer und können so auch zum Befall gesunder Bäume führen. Gesunde Bäume können die Schädlinge meist durch eine erhöhte Harz-Produktion abwehren.
Wie werde ich Fichtenborkenkäfer wieder los?
Um eine weitreichende Ausbreitung der Schädlinge zu verhindern, sollte statt eines Nadelholzreinbestandes, ein laubholzreicher Mischbestand angelegt werden. Zudem sollten Sie dafür sorgen, dass den Fichten Borkenkäfern, besonders in der Flugzeit, kein bgruttauglicher Werkstoff zur Verfügung steht. Deshalb ist es hierbei wichtig, vermehrt auf die rechtzeitige Abfuhr, Entrindung und Beregnung des Holzes zu achten. Ist es für vorbeugende Maßnahmen bereits zu spät, können auch Fallen mit Aggregationspheromonen als Lockstoff oder – im aggressivsten Fall – bestimmte Pestizide eingesetzt werden.
Wir von gartentyp beraten Sie jederzeit gerne bei der effektiven Entfernung oder Vorbeugung von Fichten Borkenkäfern und zeigen Ihnen auf Wunsch individuelle Methoden und Vorgehensweisen.
Ihr Traumgarten wartet auf Sie!
Standort
1. Adresse:
Wuppertaler Straße 207,
45549 Sprockhövel
Bürozeiten
Montag bis Freitag:
8:00 – 18:00 Uhr
Samstag:
Nur mit Terminvereinbarungen
Kontakt
Telefonat mit unserer GABI KI:
0202 / 514 79 12
E-Mail:
info@gartentyp.com
Kontaktformular
Fragen, Ideen oder schon konkrete Pläne? Schreiben Sie uns – wir melden uns schnellstmöglich zurück.
Häufig gestellte Fragen.
Welche Probleme können Fichtenborkenkäfer in meinem Garten oder Bestand verursachen und wie lassen sich diese frühzeitig erkennen?
Fichtenborkenkäfer wie der Buchdrucker und der Kupferstecher bohren sich unter die Rinde von Fichten, wo sie sich vermehren und Fraßgänge bilden, die den Baum schwächen oder zum Absterben bringen können. Anzeichen für Befall sind zum Beispiel Harzaustritt, verfärbte Nadeln und Bohrmehl an Stamm oder Boden. Werden diese Anzeichen frühzeitig erkannt, lässt sich eine weitere Ausbreitung eher verhindern.
Welche vorbeugenden Maßnahmen kann man ergreifen, um einen Borkenkäferbefall zu reduzieren oder zu verhindern?
Ein gemischter Baum‑ oder Strauchbestand mit Laubholz statt reiner Fichtenbestände reduziert das Risiko, da Borkenkäfer sich dort nicht so stark vermehren wie in Monokulturen. Zudem sollten befallene Hölzer rechtzeitig abgeführt und eingerindet werden, um bruttaugliches Material zu entfernen. In schweren Fällen können auch Pheromonfallen oder – nur wenn nötig – gezielte Pestizide zum Einsatz kommen, um die Population zu kontrollieren.
Woran erkenne ich einen Befall mit Fichtenborkenkäfern an meinen Bäumen?
Ein Befall zeigt sich oft durch mehrere deutliche Merkmale: Harzaustritt an der Rinde, braunes Bohrmehl am Stammfuß oder sogar verfärbte und abfallende Nadeln. Die Käfer bohren sich unter die Rinde, wo sie Gänge hinterlassen, die den Baum schwächen und infolgedessen auch das typische Bohrmehl sichtbar wird.
Warum sind gesunde Bäume seltener vom Borkenkäfer befallen und wie kann ich sie stärken?
In der Regel befallen Borkenkäfer vor allem geschwächte oder gestresste Bäume, weil diese weniger Harz zur Abwehr produzieren. Eine ausreichende Bewässerung, gute Nährstoffversorgung und eine robuste Standortwahl können helfen, die Widerstandskraft der Bäume zu erhöhen und das Risiko eines Befalls zu senken.
Was kann ich tun, wenn ich einen Borkenkäferbefall entdecke?
Bei einem bestätigten Befall ist schnelles Handeln wichtig: befallenes Holz schnell entfernen oder fachgerecht entrinden, damit die Käfer sich nicht weiter vermehren und auf andere Bäume übergehen. In größeren Beständen sollte zudem geprüft werden, ob Pheromonfallen zur Überwachung oder ergänzende Maßnahmen sinnvoll sind, um die Population einzudämmen.