Learning by doing…
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Auf was kommt es bei richtigen Schnitt eigentlich an? Unser Gärtnermeister Dominic zeigt es unserem Lehrlingsanwärter Marcell genau!
Das Wichtigste und Erste ist, die Pflanze rund herum zu betrachten, wie ist sie gewachsen und vor allem, wie ist ihr natürlicher Wuchs. Im Gespräch mit dem Lehrling geht es darum zu analysieren ob die Pflanzen überhaupt Schnittverträglich ist oder man besser nicht schneiden sollte. Zum Beispiel eine Blutpflaume, da ist jeder Schnitt ein riesen Rückschritt. Diese Pflanze neigt extrem zu Wassertrieben und verunstaltet so den normalen Wuchs (Habitus).
Beim Buchsbaum hingegen ist starke Sonneneinstrahlung sehr schlecht. Die Verletzten Blätter stoßen für den Wundverschuss einen Saft aus der bei Sonne braun wird uns so haben Sie an Ihrer Pflanze überall unschöne Wunden. Was ich damit sagen will, jede Pflanze hat ihren eigenen Anspruch und so muss auch jedes Gehölz einzeln betrachtet werden. An unserem Beispiel schneiden wir heute eine Säuleneibe, Taxus baccata ‘ Fastigiata’. Wir betrachten den aufrechten Wuchs, schneiden an den Internodien, also über der nächst gelegenen Abzweigung, jedoch das dieser Ast später in Ruhe wachsen kann und das perspektivisch korrekt.
Wichtig für den richtigen Gehölzschnitt, immer nach der Frucht wenn vorhanden oder nach der Blüte wenn ein Ziergehölz ist schneiden. Sprechen Sie uns an wenn es um den richtigen Schnitt Ihres Lieblings geht.
Ihr Dominic Lindenberg
Ihr Traumgarten wartet auf Sie!
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Häufig gestellte Fragen.
Wie wird beim „Learning by doing“-Projekt der Gehölzschnitt vermittelt und warum ist der praktische Ansatz wichtig?
Im Beitrag wird erklärt, dass der richtige Schnitt anhand der konkreten Betrachtung der Pflanze erlernt wird: Zunächst wird das natürliche Wachstum analysiert und dann entsprechend geprägt, zum Beispiel beim Schnitt über dem nächstliegenden Ast, um späteres gesundes Wachstum zu ermöglichen. Dieser praktische Ansatz hilft dabei, die individuellen Bedürfnisse verschiedener Pflanzen zu verstehen und umzusetzen, anstatt nur theoretisches Wissen anzuwenden.
Welche Praxis-Erfahrungen werden vermittelt und wie hilft das den Teilnehmern bei der Gartenpflege?
Im Beitrag zeigt der Gärtnermeister anhand eines konkreten Beispiels, wie unterschiedliche Gehölze – etwa Blutpflaume oder Säuleneibe – unterschiedliche Pflegeansprüche haben. Durch die praktische Demonstration lernen Teilnehmer, diese Unterschiede zu erkennen und die Gesundheit der Pflanzen zu fördern. So wird aus theoretischem Wissen schrittweise echtes handwerkliches Können.
Was bedeutet „Learning by doing“ im Kontext dieses Gartenprojekts?
„Learning by doing“ bedeutet hier, dass Gartenarbeit praktisch vor Ort erlernt wird: Durch Beobachten, Ausprobieren und das tatsächliche Durchführen von Schnitt‑ oder Pflegearbeiten lernt man, die Besonderheiten der Pflanzen und ihres Wachstums besser zu verstehen.
Warum ist es wichtig, jede Pflanze einzeln zu betrachten, bevor man einen Schnitt durchführt?
Weil jede Pflanze unterschiedliche Anforderungen an Licht, Schnittverträglichkeit und Wuchs hat. Durch genaue Betrachtung vor dem Schnitt lernt man, wie man die Pflanze am besten unterstützt und Schäden oder falsche Eingriffe vermeidet.
Wie kann die praktische Anleitung im Rahmen dieses Projekts dabei helfen, langfristig bessere Ergebnisse im Garten zu erzielen?
Am besten eignet sich das Frühjahr oder der Frühsommer, da der Boden trocken ist und die Terrasse rechtzeitig zur Gartensaison genutzt werden kann.