Ein beheizter Gartenpool mit Wärmepumpe
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Ein beheizter Gartenpool mit Wärmepumpe
In unserem letzten Beitrag haben wir Ihnen einige Tipps gegeben, die man beim Poolbau im eigenen Garten beachten sollte. Aber es fehlt noch etwas zum richtigen Swimmingpool-Glück im eigenen Garten. Denn auch wenn kaltes Wasser im Sommer sehr erfrischend sein kann, ist an Entspannung bei zu niedrigen Temperaturen im Pool nicht zu denken. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Wasser im Pool zu erwärmen. Die beste Heizung wollen wir Ihnen kurz vorstellen. Es handelt sich um die Wärmepumpe.
Die Wärmepumpe als effizienteste Heizung für den Gartenpool
Natürlich können Sie die Wärme der Sonne nutzen, damit das Wasser im Pool auch angenehm warm wird. Aber über Nacht ist diese weg, und das Wasser wird wieder kalt. Daher ist es wichtig, dass Sie für Ihren Gartenpool auch eine Heizung mit einplanen. Dafür gibt es Wärmetauscher, Wärmepumpen oder Solarabsorber.
Viele greifen zur Wärmepumpe, da sie als Luft-Wärme-Pumpe besonders kosteneffizient ist. Sie nutzt die Luft als natürliche Energiequelle. Wie viel Strom Sie genau verbraucht, hängt also unmittelbar mit der Außentemperatur zusammen. Die Leistungszahl einer Wärmepumpe wird mit dem COP-Wert (Coefficient of Performance) angegeben.
Bei einer Leistungszahl von 5 wird eine Kilowattstunde Elektroenergie in fünf Kilowattstunden Wärmeenergie umgewandelt. Dabei geht man von einer Lufttemperatur von durchschnittlich 16 Grad und einer Wassertemperatur von 25 Grad Celsius aus. Um zu errechnen, welche Leistung die Wärmepumpe für den Pool benötigt, geht man von der Wasseroberfläche des Schwimmbeckens aus. Pi mal Daumen kann man hier etwas 5 kW pro 15 Quadratmeter Oberfläche rechnen. Für einen 30-bis 40 Quadratmeter großen Pool benötigen Sie also mindestens 9 kW Ausgangsleistung, bei 40 bis 60 Quadratmetern sind es schon mindestens 12 kW.
Wie viel Strom wird der beheizte Gartenpool mit Wärmepumpe kosten?
Um den Stromverbrauch für Ihren Pool zu berechnen, können Sie sich an einer kleinen Formel orientieren. Man benötigt 1,16 kW, um einen Kubikmeter Wasser um 1 Grad Celsius zu erhöhen. Hat ein Pool also 30 Kubikmeter Wasserinhalt, sind das 30 m³ x 1,16 kW, also 34,8 kW. Da nun aber Wärmepumpen bis zu 80 Prozent der Energie aus der Außenluft gewinnen, reduziert sich der tatsächliche Energiebedarf um bis zu 4 Fünftel. (Beispiel bei COP 5: 34,8 kW/COP5= 6,96 kW).
Nach dem erstmaligen Aufheizen müssen Sie damit rechnen, dass das Wasser im Pool etwa 1 bis 3 Grad pro Tag abkühlt. Mithilfe der errechneten Kosten für die Aufheizung um 1 Grad können Sie so die laufenden Kosten für die Poolheizung recht genau bestimmen. Bei 6,96 kW für die Erwärmung um ein Grad belaufen sich die laufenden Stromkosten also zwischen 1,74 und 5,22 Euro pro Tag bei einem Kilowattstundenpreis von 0,25 Cent.
Die Stromkosten können Sie mithilfe einer Poolabdeckung und einem sonnigen Standort des Pools, an dem er schon ab dem Vormittag direkte Sonneneinstrahlung bekommt, noch verringern. Bedenken Sie dabei aber, dass durch die Sonneneinstrahlung auch die Algenproduktion erhöht wird, was wieder höhere Reinigungskosten für den Pool nach sich zieht.
Lassen Sie sich bei der Planung Ihres Pools und der Wahl der Heizungsart am besten von uns als Experten beraten. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit unserer Poolbau Beratung helfen können! Und wenn Sie überzeugt sind, können Sie uns gerne mit dem Poolbau beauftragen.
Ihr Dominic Lindenberg
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Häufig gestellte Fragen.
Warum lohnt sich der Einsatz einer Wärmepumpe für einen Gartenpool?
Eine Wärmepumpe ist oft die effizienteste Heizlösung für Gartenpools, weil sie die Wärme aus der Umgebungsluft nutzt und sie ins Wasser überträgt. Dadurch kann sie aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme erzeugen – ein Wert, der mit der sogenannten COP‑Leistungszahl angegeben wird. Bei einem COP von etwa 5 wird aus 1 kWh Strom ungefähr 5 kWh Wärme erzeugt. Das spart im Vergleich zu elektrischen Direktheizern oder Gasthermen deutlich Betriebskosten und verlängert gleichzeitig die Badesaison.
Wie berechnet man ungefähr den Heizbedarf eines Pools mit Wärmepumpe?
Um die richtige Wärmepumpe auszuwählen, nimmt man als grobe Faustformel die Wasseroberfläche des Pools: Für etwa 15 m² Oberfläche sind rund 5 kW Heizleistung erforderlich. Ein Pool mit 30–40 m² braucht etwa 9 kW, größere Pools entsprechend mehr Leistung. Für die Erhitzung des Wassers kann man orientierend rechnen, dass 1,16 kW benötigt werden, um 1 m³ Wasser um 1°C zu erwärmen – und die Wärmepumpe dank hohem COP‑Wert oft nur einen Bruchteil davon an elektrischer Energie selbst verbraucht.
Wie hoch sind die laufenden Stromkosten beim Beheizen des Pools mit einer Wärmepumpe?
Die Stromkosten hängen von Poolgröße, Außentemperatur und gewünschter Wassertemperatur ab; bei z. B. 30 m³ Wasser und einem Wärmebedarf von 1 Grad sind nach COP gerechnet nur ca. 7 kW elektrische Energie nötig, was bei typischen Strompreisen einige Euro pro Tag entspricht.
Wie kann man die Kosten für die Poolheizung mit Wärmepumpe reduzieren?
Mit einer Poolabdeckung und einem sonnigen Standort lässt sich Wärme länger halten und die Wärmepumpe muss weniger arbeiten – das senkt die Kosten.
Welche Vorteile haben Wärmepumpen gegenüber anderen Heizsystemen?
Wärmepumpen arbeiten energieeffizient und leiser, erzeugen keine direkten Emissionen und können die Poolsaison verlängern, weil sie Wärme aus der Luft nutzen statt fossile Brennstoffe zu verbrennen.