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Trockenmauer

Ein Mäuerchen im Ziergarten sieht hübsch aus und hat bepflanzt obendrein noch einen ökologischen Wert. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Trockenmauer setzen und welche Pflanzen Sie darauf pflanzen können.

Waren Trockenmauern früher Rutschschutz an Hängen, Einfriedung von Grund oder Wetterschutz, haben sie heute eher dekorativen Charakter und durchaus ökologischen Wert.

Bepflanzt sind sie beispielsweise ein Paradies für Bienen. Auch Insekten und Reptilien fühlen sich zwischen den warmen Steinen wohl. Oder setzen Sie Kräuter in die Fugen (z.B. Thymian) und nutzen Sie diese in der Küche. Geeignet als pflanzlicher Mauerbewohner sind unter anderem das Mauer-Zimbelkraut, das Kissen-Seifenkraut, der Braune Streifenfarn oder der Gegenblättrige Steinbrech.

Material und Planung

Ein klassisches Material für Trockenmauern ist Naturstein. Vor allem dort, wo es Steinbrüche gibt und die Transportkosten deshalb überschaubar bleiben. Einfacher wird es, wenn die Steine gerade Kanten haben und ungefähr gleich groß sind. Sonst kann der Bau für unerfahrene Bauherren und -damen schnell zum Nerven strapazierenden Stein-Tetris werden. Allerdings sind gleichmäßig behauene Steine auch teurer.

Mauerbau in 5 Schritten:

  1. Heben Sei einen ca. 40 Zentimeter tiefen Graben aus, der ein Drittel so breit sein sollte wie die Mauer später hoch werden soll. Stampfen Sie den Grund des Grabens fest und füllen Sie Schotter ein.
  2. Verdichten Sie den Schotter, sodass ungefähr fünf Zentimeter unter der Bodenoberfläche ein ebenes Bett entsteht.
  3. Legen Sie im hinteren Fundament-Bereich ein Drainagerohr das Sickerwasser ableitet.
  4. Die erste Mauerschicht sollte aus großen, breiten Steinen bestehen, sodass Sie eine große Auflagefläche haben. Legen Sie die Basissteine so in den Schotter, dass ihre Stirnseiten um zehn bis fünfzehn Prozent geneigt sind (ausgehend von der Senkrechten). Sonst steht die Mauer später nicht sicher. Am besten gelingt das mit einer Winkelschablone und einer horizontal gespannten Schnur an der Sie die Steine gerade ausrichten.
  5. Hinterfüllen Sie die Steinschicht mit einem Gemisch aus Schotter und Erde und drücken Sie dieses leicht fest. Auf die erste Starke Reihe setzen Sie die nächste Schicht … und machen immer weiter solange bis die Mauer die gewünschte Höhe hat. Die letzte Steinschicht, die sogenannte Deckschicht, sollte aus gleichmäßigen und flachen Steinen bestehen.
    Tipp: In breite Spalten (sollten nicht zu oft vor kommen) zwischen den Steinen können Sie auch gleich Polsterstauden anstatt des Schotter-Erd-Gemischs setzen.
    Tipp 2: Verkleben Sie die letzten Platten mit der darunter liegenden haben Sie auch einen festen Auftritt und spielende Kinder estrwas mehr Sicherheit. Doch ACHTUNG, eine Trockenmauer ist kein Spielplatz für Kinder. Sollten Sie sich unsicher sein ziehen Sie einen Fachmann am besten über Ihren Lieferanten hinzu.

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Häufig gestellte Fragen.

Wozu dient eine Trockenmauer im Garten und was macht sie ökologisch wertvoll?

Eine Trockenmauer ist eine steinige Mauer ohne Mörtel, die im Garten als dekoratives Element, Stütze für Hänge oder als Beeteinfassung dient. Sie schafft Hohlräume und Ritzen, die Lebensraum für Insekten, Reptilien oder wärmeliebende Pflanzen bieten, etwa Thymian und Steinbrech – sie wird so zu einem kleinen Biotop im Garten. Zudem können Kräuter direkt in der Mauer wachsen und genutzt werden.

Wie baut man eine Trockenmauer in einfachen Schritten?

Zuerst gräbt man einen ca. 40 cm tiefen Graben als Fundament, stampft diesen fest und füllt Schotter ein. Darauf setzt man große, breite Steine als erste Reihe und achtet auf eine leichte Neigung zur Mauerinnenseite für Stabilität. Die Zwischenräume füllt man mit Kleinsteinen und Erde und baut Schicht für Schicht weiter, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Die obere Lage aus flachen Steinen bildet die Deckschicht.

Welche Materialien verwendet man am besten für eine Trockenmauer?

Für eine Trockenmauer eignet sich vor allem Naturstein, ideal sind ungefähr gleich große oder flach geschnittene Steine, da sie leichter zu schichten sind.

Welche Pflanzen passen gut auf oder in eine Trockenmauer?

Trockenmauern eignen sich für trockenheitsliebende Kräuter und Stauden wie Thymian oder Steinbrech – sie wachsen gern in den Fugen und locken zudem Insekten an.

Welche Funktion haben die Hohlräume zwischen den Steinen einer Trockenmauer?

Die offenen Zwischenräume bieten Unterschlupf und Lebensraum für Insekten, Eidechsen und andere Tiere und tragen so zur Artenvielfalt im Garten bei.

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